Y-Trasse



   zur Y-Trasse

Bürger für Umwelt (BfU) e. V.
Vorsitzender: Dr. Carl Peicher, Wehnsen 1, 27374 Visselhövede
Kontakt: BfU; c/o Ute Müller, Stellichte 11, 29664 Walsrode
Tel./Fax (0 51 68) 12 88 Email: Ute.Muellerute@web.de

Der Verein „Bürger für Umwelt (BfU) e. V“. hat sich im Frühjahr 1998 für den Bereich Walsrode/Visselhövede und Ortschaften gegründet, um den möglichen Bau einer Hochgeschwindigkeitstrasse der DB AG (Bundesprojekt: Neu-/Ausbaustrecke Hannover – Hamburg mit einem Abzweig nach Bremen) zu verhindern.

Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung des natürlichen Landschaftsbildes im Bereich der Städte Walsrode und Visselhövede und ihrer Ortsteile, insbesondere der darin gelegenen Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete. Ein weiterer Zweck des Vereins ist es, die Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete vor Verlärmung, Zerstörung, Zersplitterung zu schützen (unter anderem das Lehrde-Tal).

Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Aufklärung der Bevölkerung über die drohende Zersplitterung, Zerstörung und Verlärmung der hiesigen Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete, sowie die Teilnahme an der politischen Meinungsbildung und aktiven Einflussnahme auf die Entscheidungsgremien mit dem Ziel, u.a. den Bau von geplanten neuen überregionalen Schnellbahntrassen in diesem Raum zu verhindern.

Der Verein „Bürger für Umwelt“ hat ca. 300 Mitglieder, darunter auch Kinder und Jugendliche. Er ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral, d. h. der Verein handelt nicht für eine bestimmte politische, konfessionelle oder weltanschauliche Richtung.

Die Hauptaktivitäten kommen u. a. aus dem Ort Stellichte.

Widerstand in Stellichte

Die Homepage Stellichte soll eine Werbeseite für den Ort sein. Aber man darf nicht verschweigen, dass Stellichte möglicherweise durch den Bau einer fragwürdigen Hochgeschwindigkeitsstrecke der DB AG, genannt Y-Trasse, massiv bedroht wird. Die Bürgerinitiative „Bürger für Umwelt (BfU) e. V.“, ist der organisierte Widerstand gegen diesen Bau, der in erster Linie eine politische Entscheidung auf Bundes- und im weiteren Sinne auch auf Landesebene ist. Die Bürger für Umwelt haben sicherlich die Zustimmung des Ortes, wenn sie sich gegen eine zukünftige starke Minderung der Lebensqualität, die durch Lärmbelästigung, Zerstörung von Schutzräumen für Mensch, Natur und Umwelt eintreten würde, wehrt. Auch wirtschaftlich würde der Ort, was z. B. die Entwicklung im Tourismusbereich angeht, Nachteile in Kauf nehmen müssen. Aus Achtung für das Dorf Stellichte mit seiner Schönheit und seinen Vorzügen versuchen die Bürger für Umwelt mit vielen Sympathieträgern, den Bau der Y-Trasse zu verhindern. So ist die Verbindung zum regionalen Fernsehen (NDR) sehr intensiv. Das fing damit an, dass die Lichterkette gegen die Y-Trasse im Jahr 2000 unter großer Mithilfe und mit großer Beteiligung der Stellichter Bürger vom NDR direkt aus Stellichte übertragen wurde. Auch der Rundfunk fragt immer mal wieder an, wenn es etwas Neues zu berichten gibt. Auf politischer Ebene haben die Bürger für Umwelt zusammen mit den anderen beiden Bürgerinitiativen in der Region schon mehrere Gespräche mit politischen Vertretern in Berlin und Hannover geführt. Die Bürger für Umwelt werden wiederholt auch von Außenstehenden darin bestärkt, in ihrem Widerstand nicht nachzulassen, auch wenn es bestimmte gewählte Abgeordnete gerne hätten. Häufigste Aussage hier: „Lasst nicht zu, dass so etwas mit diesem schönen Ort geschieht!“ Das zeigt, dass Widerstand gegen eine unsinnige Planung positiv aufgenommen wird. Wer mehr über die Y-Trasse erfahren möchte, klicke bitte auf www.y-trasse.de.